Ausbau von Schönauer Nahwärme- und Glasfasernetz schreitet voran

Der Ausbau des Nahwärmenetzes in Schönau nimmt ab Juli zusätzlich Fahrt auf.

Wurde der Ausbau bislang mit einer Baustellen-Kolonne bewerkstelligt, so werden ab Juli vier Kolonnen parallel arbeiten. Stattfinden werden die Arbeiten östlich und nördlich der Kirche in der Kirchgasse, Hintere Hofmatt sowie in der gesamten Kirchbühlstraße bis zur Friedrichstraße. Die Arbeiten im nordöstlichen Endteil der Paradiesstraße sind bereits abgeschlossen.
Die Verstärkung des Baustellen-Teams ermöglicht eine Beschleunigung der Bauarbeiten, wird aber gleichzeitig zu vorübergehenden Verkehrseinschränkungen führen. Umleitungen werden entsprechend dem Baufortschritt eingerichtet. Für die entstehenden Mehrwege bitten die EWS um Verständnis. Leider lassen sich diese im Zuge der Tiefbauarbeiten nicht vermeiden, wobei versucht wird, die Einschränkungen möglichst gering zu halten. Die Trassierung vom Gymnasium bis zum Seniorenzentrum wird bis zum Spätherbst erfolgen.

Hintergrund:
Ziel der aktuellen Arbeiten ist die Anbindung der neu entstehenden Heizzentrale der EWS beim Freibad an das Schönauer Wärmenetz. Die Trassierung Richtung Freibad bildet die Grundlage für das Erreichen dieses Meilensteins. Die neue Heizzentrale am Freibad wird neben einem großen Pufferspeicher zum Ausgleich von Bedarfsschwankungen auch zwei neue Blockheizkraftwerke sowie einen Ausstellungsraum mit Informationen zum Schönauer Wärmeprojekt und der Wärmewende im Allgemeinen enthalten. Im Jahr 2019 war mit der Inbetriebnahme der Wärmeeinspeisung der Firma Frank Bürsten bereits ein wichtiger Meilenstein erreicht worden. Seitdem konnten 376.000 kWh Wärme (dies entspricht einer Heizölmenge von rund 40.000 l) in das Wärmenetz Schönau eingespeist werden. Geplant ist pro Jahr alleine aus den Holzabfällen der Bürstenproduktion 700.000 bis 900.000 kWh Wärme im Wärmenetz Schönau zu nutzen.Zuvor hatte die Stadt Schönau seit mehr als 10 Jahren ein Wärmenetz auf der Basis von Holzhackschnitzeln und Erdgas betrieben, um Rathaus, Gymnasium und zwei weitere Gebäude zu versorgen. Die EWS beliefert indes seit 4 Jahren das Schwimmbad und das Seniorenzentrum über eine Wärmeleitung. Mit der Verbindung und Ausweitung der beiden Wärmenetze können die Potenziale für eine klimafreundliche Wärmeversorgung in Schönau sinnvoll erschlossen werden. Daher erweitern die EWS das Wärmenetz seit 2019 in Kooperation mit der Stadt Schönau kontinuierlich, um möglichst vielen Haushalten einen Hausanschluss zu ermöglichen. Aktuell haben bereits 80 Haushalte diese Chance genutzt und erfüllen damit spielend die gesetzlichen Anforderungen für den Ersatz alter Heiztechnik. Weitere Hausanschlüsse sind natürlich möglich.Die Tiefbauarbeiten bieten die Chance, Synergien zu nutzen. So werden in Kooperation mit dem Zweckverband Breitbandversorgung gleichzeitig mit den Wärmeleitungen flächendeckend Glasfaserkabel mitverlegt, die eine hochmoderne schnelle Internetanbindung sowie problemlose Telefon-und Fernsehversorgung garantieren. Fazit: Ob Klimaschutz oder Digitalisierung – Schönau zeigt, wie es geht.
Kontakt:
Ansprechperson zum Wärmenetz-Ausbau in Schönau: Thomas Wunderle, Telefon: 8885386,  thomas.wunderle@ews-schoenau.de.

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