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Liegt die Wahrheit nun auf dem Platz oder was?
Fragen Sie doch einmal die "Platzherren":
Regelmäßig trainieren dort die Aktiven des
Vortrefflich vertiefend philosophieren lassen soll es sich anschließend im FC-Vereinsheim, der Sportgaststätte von Pit Löw, dessen Nachname gleicht übrigens nicht von ungefähr dem des Bundestrainers der deutschen Fußballnationalelf.
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Rasch umringt Bildinfo - Vergrößern |
Bei der Platzeröffnung am 24. Juli 2007 schaute auch der Fußballbundestrainer Joachim Löw bei seiner ersten Spielstätte vorbei.
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Auf der Überholspur Bildinfo - Vergrößern |
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Startklar für den rundum erneuerten Sportplatz Bildinfo - Vergrößern |
Eine Top-Trainings-, Spiel- und Wettkampfgrundlage bietet der sanierte Platz - auch für zirka 300 Kinder und Jugendliche des FC Schönau und des TuS Schönau und für über 830 Schülerinnen und Schüler.
Damit die Sportplatzsanierung Wirklichkeit wurde, war eine lange Vorbereitung und manche Anstrengung notwendig. Die 18 Jahre alten Kunstrasen und Kunststoffflächen bedurften einer grundlegenden Sanierung. Deren Notwendigkeit war eigentlich unbestritten, das Problem bei der Diskussion in den letzten sechs Jahren waren die Kosten und deren Finanzierung. „Heute freue ich mich nicht nur, sondern ich bin stolz darauf, dass wir die finanziellen Mittel für die Sanierung in einer echten Gemeinschaftsaktion von Stadt, Vereinen und Schulen zusammen bekommen haben“, sagte Bürgermeister Bernhard Seger bei der Platzeröffnung. Die Sanierungskosten betrugen 250.000 Euro. Davon trugen die Vereine FC Schönau und TuS Schönau 26 Prozent und die Stadt 44 Prozent. Jeder Einwohner ist mit einem Betrag dabei, zweckgebunden für dieses Projekt haben wir 2006 die Grundsteuer erhöht. Wenn die Erhöhung gleichmäßig auf alle verteilt wird, dann zahlt jeder Einwohner der Stadt jährlich 3,20 Euro. Zur restlichen Finanzierung trug das Land Baden-Württemberg 30 Prozent aus dem Programm zur Förderung des kommunalen Sportstättenbaus bei. Beispielhaft waren die Spendenaktionen der beiden Vereine FC und TuS Schönau, sowie der gemeinsame Sponsorenlauf der Buchenbrandschule und des Gymnasiums.
Es klappt auch mit den Toren: Erfolgreich waren die Mannschaften des FC Schönau bei den Heimspielen am Wochenende (13.-15.10.2006) auf dem neuen Kunstrasen des Buchenbrandstadions Schönau Auch das Zu- und Zusammenspiel zwischen TUS, FC, den Schönauer Schulen und der Stadt Schönau hat funktioniert – hier sind der FC-Vorsitzende Edgar Strohmeier und Bürgermeister Bernhard Seger (v.l.) beim offiziellen ersten Anstoß am 14. Oktober 2006 auf dem Rasen zu sehen. In etwa drei Wochen ‚Bauzeit’ ist der Kunstrasen erneuert worden ist. Der Kunstrasen besteht aus 40 mm-Kunststoffgrasfaser, einer 25 mm-starken Quarzsandschicht und 5 mm-Kunststoffgranulat.
Bürgermeister Bernhard Seger erinnerte an den 9. Oktober 1988, an das erste Spiel des FC Schönau gegen den FV Lörrach auf dem damals neuen Kunstrasen. „Seit mehreren Jahren haben wir gemeinsam mit der Stadt auf diesen Tag hingeschafft“, sagte der FC-Vorsitzende Edgar Strohmeier. Vereinbart worden war, dass die Vereine 26 Prozent der Kosten aufbringen. Für den FC Schönau bedeuteten dies 57.000 Euro Eigenanteil für den Sportplatz (Gesamtbetrag laut Kostenvoranschlag: 219.00 Euro), für die Turn- und Sportfreunde 17.000 Euro Eigenanteil für die Laufbahn. Die Stadt hat ihren Anteil von 44 Prozent inklusive eines Zuschusses von 30 Prozent im Haushaltsplan 2006 veranschlagt. Die Vereine haben verschiedene Aktionen gestartet und bei Firmen und Privatpersonen um Gelder geworben, die Schulen haben sich mit einem Sponsorenlauf beteiligt. „Jeder Bürger finanziert den Platz mit“, erklärte Bürgermeister Seger bei der Platzübergabe. Die Stadt hat die Grundsteuer ab Januar 2006 erhöht. Stadtrat Dr. Michael Sladek setzte bei den zugesagten EWS-Spenden für den FC Schönau und die Turn- und Sportfreunde noch einen drauf. Entsprechend dem Anteil an der Finanzierung, werden der FC Schönau rund 5.300 Euro und die Turn-und Sportfreunde etwa 1.585 Euro erhalten.