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Das kleine und große 1 Mal 1 können Sie schon. ... Saxofon Spielen auch. Haben Ihre Kinder eine noch recht kleine Schuhgröße?

Hier finden Sie zwar keinerlei Infos über Schuhe, jedoch einiges über Kindergärten, Schulen, VHS sowie die Buchenbrandhalle, den Bürgersaal, das Heimatmuseum und die Musikschule Oberes Wiesental - für den Fall, dass Sie ihrem Saxofon noch keinen schönen Ton entlocken können oder einfach nur ein paar Profi-Tipps brauchen.

  Esskultur
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Stadtgeschichte

Die Geschichte unserer Stadt im Zeitraffer

  Das Todtnauerli im Schönauer Bahnhof
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Wie, das ist Ihnen nicht bildhaft genug? Im Jahr 2001 kam das Buch "Schönau im Schwarzwald in historischen Bildern" heraus. Nähere Infos finden Sie: Hier! Im Anschluss an den Text über Ehrenbürger, Bürgermedaillenträger und das Wappen.



Und hier die etwas längere Textversion der Stadtgeschichte

Mit Beginn des 12. Jhd. hatten sich einige Herrengeschlechter in den Besitz größerer Grundstücke im oberen Wiesental gesetzt. Diese waren Selinger von Granichun und Holistein, Adilgonz von Werra, Werinher von Waldeko und Eberhard von Eystätt. Deren Erben schenkten ihre Besitztümer nach und nach dem Kloster St. Blasien und wurden selbst zu Mönchen. In der Zeit des II. und I 2. Jhd. fällt die Begründung der ersten Bergwerke und durch die von St. Blasien vorangetriebenen Rodungen wuchs die Bevölkerung des oberen Wiesentals an.


Zwei Stätten der Kultur haben zur Urbarmachung unseres Tales besonders mitgewirkt die beiden Klöster St Trudpert und St Blasien. Durch die Vergaben der Jahre 1112 und 1113 war das Kloster St Blasien zum Vogt über das Schönauer Tal geworden. In den Jahren 1158 -1164 erbaute das Kloster St. Blasien die erste Kirche in Schönau. Bis dahin gingen die Schönauer freiwillig nach Tegernau, um dort den Gottesdienst zu besuchen.


Im Gebiet der heutigen Fröhnd und im Tale Schönau war ein Gemenge des vogteilichen Besitzes und nichtvogteilicher Teile. Habsburg, das hier Besitz erworben hatte, schuf Ordnung und legte alle unter St Blasiens Vogtei liegenden Gebiete zusammen. Die Talvogtei oberes Wiesental wird urkundlich im 12. Jhd. genannt Im Jahre 1288 wurde Todtnau pfarrlich von Schönau gelöst. Das Tal Schönau war somit in das Tal Todtnau und Schönau geteilt. Bis zum Ende der Talvogtei im Jahre 1809 hatten Schönau und Todtnau die gleichen Rechtsverhältnisse. Nach dem Talbrief von 1321 gehörten Leib und Gut in den beiden Talvogteien dem Kloster St. Blasien. Der Abt war somit Leibherr und Grundherr.


Da die Einwohner von Schönau und Todtnau freizügig waren, was ihnen auch von St. Blasien nie bestritten wurde, traf die Bezeichnung „Leibeigene“ für Schönau und Todtnau inhaltlich nicht zu. Die Abwehr gegen alle Freiheitsbeschränkungen führten die Schönauer mit Feuereifer. Im Jahre 1783 wurde die Leibeigenschaft aufgehoben.


1599 brannte Schönau, durch eine Unvorsichtigkeit eines Bürgers namens Schäuble, bis auf die Kirche und das St. blasianische Amtshaus ab (stand am Ort des im Jahr 2003 abgebrannten Gasthauses „Krone“).


Das 17. Jhd. brachte viel Unheil mit sich. Die vielen schrecklichen Kriege, die Deutsche gegen Deutsche mit Hass wegen Religionsverschiedenheit führten, die durch den franz. Hof noch angefacht wurden, um das Haus Osterreich zu stürzen, und Deutschlands Kraft zu schwächen, gaben diesem Jhd. das Aussehen. Kriege waren nicht die einzige Plage, ebenso herrschten die Pest, Hungersnöte und Teuerungen. Viele Städte lagen in Trümmern und ganze Strecken des Landes waren entvölkert


Während des 30jährigen Krieges, im Jahre 1634, drangen Streifzüge, zusammengestellt aus dem losesten Gesindel, gelockt von Mord- und Raubbegierde, nach Süddeutschland und zerstörten einzelne Höfe und ganze Ortschaften. Schönau wurde in jenem Jahr ganz abgebrannt, nichts blieb übrig, als die steinerne Kirche. Dabei gingen alle Schriften, Pfarrbücher, Freiheitsbriefe und Rechtsdokumente in Flammen auf. Dieses Elend dauerte bis in das Jahr 1639 an. Mit diesem Jahr fangen auch die noch ältesten vorliegenden Pfarrbücher an.


Im Französischen Krieg wurde der obere Teil Schönaus im Jahre 1677 bis an die Kirche in Brand gesetzt Die wütende Schar zog sich bald wieder zurück, erschien aber im folgenden Jahr 1678 abermals und verbrannte noch den übrigen unteren Teil Schönaus. Die Schwarzwälder stellten sich jedoch zur Gegenwehr und viele der Flüchtlinge wurden in den Engpässen erschlagen.


Eine sehr harte Zeit brachten die Jahre 1688 –1698 für Schönau, Wembach, Todtnau, Fröhnd und Wieden. Auf der Mühlmatt war ein Lager aufgeschlagen, in welchem sich das Fußvolk aufhielt Die Reiter quartierten sich in den Bauernhöfen ein, und betrugen sich auf eine, für Fremdestruppen unschickliche Weise. So sollen sie ihre Pferde in die Wohnstuben gestellt, und die Einwohner in die Ställe getrieben haben.

Von Todtnauberg durch Muggenbrunn über Wieden, Multen bis Zell wurden auf den Höhen Verhaue gemacht, Schanzen aufgeworfen und Wachhäuser gebaut Schönau glich mehr einer Festung, von Wembach und Schönenbuchen aus mit Schanzen und Mauern verteidigt.


1786 bekam die Verfassung der Täler Schönau und Todtnau eine andere Gestalt; die eigenen Rechte hörten so ziemlich auf, die österreichische Gesetzgebung wurde eingeführt Diese wurde ausgeübt durch das Malefizgericht in schweren Fällen und das Frevelgericht in leichteren Vergehungen. In Schönau fand pro forma das mit 24 Schöffen besetzte kaiserliche Halsgericht statt, vielleicht ein ÜberbleibseI aus längst vergangenen Jahrhunderten, in denen der Beklagte von Standesgenossen abgeurteilt wurde. Die auf öffentlichem Platze unter der alten Gerichtslinde (die heute noch steht) vorgenommene Gerichtssitzung, war in ihrer Aufmachung und dramatischen Abwicklung von erschütternder Wirkung, bis das Armesünderglöcklein vom Turm den Delinquenten zum Richtblock rief und das Haupt fiel, der tote Körper auf ein Rad geflochten und als abschreckendes Beispiel einige Tage öffentlich zur Schau gestellt wurde. Die letzte Gerichtssitzung fand am 18. Oktober 1737 statt.

  Die alte Gerichtslinde
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Im Jahre 1805 wurde Süddeutschland durch den Pressburger Frieden an den Kurfürsten von Baden abgetreten. Das Stift St Blasien wurde aufgehoben, seine im Tal besessenen Güter wurden eingezogen und öffentlich versteigert, alle Rechte und Gefälle gingen an den Landesfürsten über. Die vorige Verfassung im Tal erlosch gänzlich, alle Rechte und Privilegien bis auf das Jagd- und Fischrecht hörten auf. 1809 wurde Schönau zur Stadt erhoben. Die alte Talvogtei Schönau wurde aufgehoben. Die äußeren Talbewohner wurden in neun Vogteien eingeteilt, als Aitern, Böllen, Fröhnd, Geschwend, Präg, Schönenberg, Utzenfeld, Tunau und Wembach. Wieden wurde getrennt und zu einer eigenen Pfarrei erhoben. Diese Aufteilung hat bis heute Bestand, außer, dass Geschwend und Präg zur Stadt Todtnau gehören. Eine ganz neue Gerichtsordnung und Geschäftsgang, geltend für das ganze Großherzogtum, wurde eingeführt und in Schönau ein großherzogliches Bezirksamt errichtet, das die Verwaltung des ganzen Bezirkes zu besorgen hane. Auch heute hat Schönau als einzige Gemeinde des oberen Wiesentals ein Amtsgericht. Seit 1972 gibt es den Gemeindeverwaltungsverband Schönau, an den die o.g. Gemeinden angeschlossen sind.


Die Blüte des Bergbaues begann im 13. Jhd. und dauerte bis ins 14. Jhd.. Nach 1500 mussten viele Bergleute auswandern oder sich umstellen. Besonders die Gemeinde Schönenberg war der Ort der Bergleute. Durch den Bergbau fanden auch die Erzeugnisse der Bauerngüter wie Fleisch, Fett, Käse, Butter und Häute guten Absatz. Nun hatte auch Fuhrleute, Karrer, Sanier und Schmiede ein gutes Auskommen. Der kostbare Hochaltar (1520) in der Kirche in Schönau ist wohl die letzte Frucht der reichen Zeit der Silbergrubenfunde. Die Gruben in Wieden und Aitern wurden gegen Ende des 18. Jhd. wieder geöffnet, jedoch ohne bleibenden Erfolg. Guten Gewinn brachten von 1929 - 1973 die Grube St. Anton in Wieden und die Fabrikationsstätte Finstergrund in Utzenfeld. Dort wurde Flussspat abgebaut und das Werk in Utzenfeld verarbeitete das Material zu industriellen und chemischen Zwecken. Die Lieferungen gingen bis nach Amerika und Japan.


Die Ansiedlung der Baumwollspinnereien und Webereien brachten zusätzliche Verdienstquellen seit dem 18. Jhd. Die bedeutendste unter ihnen war die internationale Firma. Irisette.


Die Gründungszeit der Werke in Schönau war etwa 1840/41, 1900 wurden die Schönauer Werke zur Aktiengesellschaft und in Personalunion mit der Weberei Zell im Wiesental geführt. 1920 erfolgte die Fusion zur Firma Spinnerei und Webereien Zell-Schönau AG mit Firmensitz in Zell im Wiesental mit mehr als 1.500 Beschäftigten mit ca. 360 Webstühlen. Hergestellt wurden Bettwäsche und Tischwäsche der Marken „lrisette“ sowie Bekleidungsstoffe, Industriegewebe, Export-Damaststoffe, techn. Gewebe und Garne. Die Firma hat die Produktion zum Jahresende 1993 eingestellt.


Die wirtschaftliche Entwicklung des oberen Wiesentals fand eine wesentliche Förderung durch die am 7. Juli 1889 eröffnete Bahnlinie Zell-Todtnau. Die Rentabilität der Bahn blieb jedoch durch die Entwicklung des Autoverkehrs, und trotz des wirtschaftlichen Aufstieges des oberen Wiesentals, hinter den Erwartungen zurück. Der Betrieb wurde zum Sommerfahrplan 1967 eingestellt.


Eine weitere Stabilisation der wirtschaftlichen Lage begann mit der Bürstenfabrikation. Am Anfang wurden die benötigten Hölzer in Heimarbeit gefertigt Heutzutage wird diese Arbeit von Maschinen erledigt

Quellen:
"Geschichte der Pfarrei Schönau auf dem Schwarzwald"
von Dekan Clemens Schaubinder (1834)
“Geschichte von Schönau“
Chronik von Geistl. Rat Eduard Böhler

Die Chronik „Geschichte von Schönau“ ist zum Preis von 13 Euro beim Bürgermeisteramt in Schönau, Zimmer 11, Telefon 07673 8204-0, E-Mail sowie in den örtlichen Schreibwarengeschäften erhältlich.



Wer war dieser Albert Leo Schlageter, der - wie wir sahen - so unterschiedlich beurteilt, gelobt und begeifert wurde?

Text entnommen aus Albert Leo Schlageter, 1923 – 1983 von Paul Rothmund

"Die Familie Schlageter ist seit über vier Jahrhunderten in Schönau im Schwarzwald als Bauerngeschlecht ansässig. Albert wurde am 12. August 1894 als sechstes von sieben Kindern geboren. Seine Eltern waren der Landwirt Josef Schlageter und seine Ehefrau Rosina. In Schönau besuchte er die Volksschule und die Bürgerschule, und da er begabt und fleißig war, erteilte ihm der Pfarrer Lateinunterricht. So konnte er nach Freiburg in das Bertholdgymnasium. Der Weg eines Bauernjungen zum Geistlichen war damit für ihn vorgezeichnet.

Entscheidender Einschnitt in Schlageters Leben war der Kriegsausbruch. Der Unterprimaner wurde gemustert und zur Infanterie ausgehoben, meldete sich aber gleichzeitig als Kriegsfreiwilliger zum 5. Badischen Feldartillerieregiment. Nach seinem Notabitur wurde er im Dezember 1914 eingezogen und kam nach kurzer Ausbildungszeit im März 1915 nach Nordfrankreich an die Westfront. Mit seiner Batterie kämpfte er an den Brennpunkten dieser Front, bei Arras, vor Verdun, an der Somme und in der Siegfriedstellung.

Seine Briefe an die Familie und an seinen ehemaligen Lehrer, den Geistlichen Rat Lang, zeigen uns ihn als guten Soldaten und gläubigen Christen, der noch mit sich rang, ob er wirklich zur Theologie berufen und zum Beruf des Geistlichen geeignet ist.

Wenige Tage an der Front, am 30. März 1915, schrieb er: "Ist der Krieg auch schrecklich, seine Schönheiten und Anziehungen hat er doch, besonders für uns junge Leute.« Als fronterfahrener Offizier stellte er am 1. September 1917 fest: »Der Krieg ist allerdings ein großes Übel. Tausende und Abertausende sind ihm zum Opfer gefallen." Wie jeder Soldat sehnte er den Frieden herbei, einen siegreichen Frieden, an den er glaubte. So schrieb er am 24. Februar 1918: "noch eine Gewaltanstrengung und dann hoffentlich der langersehnte Weltfrieden ! "

Vor Verdun wurde er erstmals verwundet. Im April 1916 wurde er Unteroffizier. Während der Somme-Schlacht wurde er zum Vizewachtmeister befördert und zum Offiziers-Aspirant ernannt. 1917 im Sommer erhielt er das Eiserne Kreuz II. Klasse und wurde -ohne Kurs- Leutnant der Reserve. Für tapfere Patrouillen erhielt er im April 1918 das Eiserne Kreuz I. Klasse. In der Mitteilung darüber an seine Eltern wird seine Einstellung deutlich: "Meine Patrouillen sind an höherer Stelle anscheinend recht hoch eingeschätzt worden, obwohl es für mich nichts anderes war, als auf dem Posten, auf den ich gestellt wurde, meine Pflicht und Schuldigkeit getan zu haben. Aber ich muß sagen, es hat mich gefreut."

Als Offizier war er beliebt, da er seine Aufgabe aus dem Bewusstsein der Pflichterfüllung und des Dienens sah. Dazu kam seine Vaterlandsliebe und seine tiefe Religiosität. Vor dem Weihnachtsfest 1917 schrieb er seinen Eltern: »Möge mir Gott die richtigen Worte in den Mund legen, dass den Leuten Weihnachten auch ein Fest ist und dass ich in religiöser und patriotischer Hinsicht das erreiche an Gutem, was man bei derartigen Anlässen erwartet!"

So führte er nach dem Waffenstillstand im November 1918 seine Batterie -trotz Revolution und oftmals chaotischer Unordnung -geschlossen und diszipliniert zur Auflösung nach Freiburg. Schlageter selbst wurde am 28. Februar aus dem Heeresdienst ent- lassen.

Schon zuvor hatte er sich an der Universität in Freiburg immatrikuliert. Doch er studierte nun nicht - wie ursprünglich vorgesehen -Theologie, sondern wandte sich der Nationalökonomie zu. Im Januar 1919 trat er der Studentenverbindung Falkenstein als Aktiver bei, die zum Verband der katholischen Studentenverbindungen gehörte. Zu- gleich wurde er Mitglied des Jungdeutschen Ordens, einer von Arthur Mahraun geleiteten, sehr national eingestellten Organisation. Auch hier dokumentierte sich wieder die enge Bindung Schlageters an Religion und Vaterland.

So war es wohl nicht Landsknechtstum und Abenteuerlust, die ihn zum Freikorps von Medem trieben, das im Raum Freiburg aufgestellt wurde, um das Baltikum vor dem Bolschewismus zu bewahren. Als Batterieführer kam er zur deutschen Legion unter General Graf von der Goltz und kämpfte im Kurland. In der Schlacht um Riga zeichnete er sich besonders aus.

Nach der Rückkehr aus Kurland kam Schlageters Batterie zur 3. Marine-Brigade in Tilsit. Diese Brigade unter Führung des Korvettenkapitäns von Löwenfeld wurde im Ruhrgebiet 1920 gegen die Rote Armee bei Gladbeck und Bottrup eingesetzt. Im Sommer 1920 wurde die Brigade aufgelöst, und Schlageter arbeitete als Gutsarbeiter in Ostpreußen.

Schon im Frühjahr 1921 ging er erneut in den Einsatz zum Grenzschutz nach Oberschlesien. Er kämpfte im Freikorps Hauenstein gegen die polnischen Insurgenten, die unter Missachtung der für Deutschland günstigen Volksabstimmungsergebnisse dieses Gebiet annektieren wollten. Höhepunkt der Kämpfe in Oberschlesien war die Erstürmung des Annaberges am21. Mai 1921, bei der Schlageters Kompanie eine wichtige Rolle einnahm.

Nach der Auflösung des Freikorps arbeitete er einige Zeit im Auftrage Hauensteins als Agent in Danzig, um sich dann als Kaufmann in Berlin niederzulassen.

Als im Januar 1923 die französischen Truppen mitten im Frieden das Ruhrgebiet besetzten und die Reichsregierung dagegen zum passiven Widerstand aufrief, standen auch die Freikorps wieder bereit. Schlageter eilte zu seinen Kameraden, und als Führer einer Sabotagegruppe sprengte er am 15. März 1923 bei Kalkum eine Eisenbahnlinie.

Durch Verrat wurde er verhaftet und vor ein französisches Kriegsgericht gestellt. Dieses verurteilte ihn zum Tode.

Am 26. Mai 1923 wurde das Urteil - trotz weltweiter Gnadengesuche - vollstreckt. Ein Peloton französischer Soldaten erschoss Albert Leo Schlageter auf der Golzheimer Heide in Düsseldorf.

Das war sein Leben.

Es wurde bewusst nüchtern dargestellt, ohne das schmückende Beiwerk in der Literatur der Freikorps, des 3. Reiches oder auch seiner Freunde, die in allen Stadien dieses kurzen Lebens Ansatzpunkte zu sehen glaubten, die Schlageter zum deutschen Helden, zum Besonderen befähigten. Sie alle trugen damit zur Legenden- und Mythenbildung bei und tragen Mitschuld, dass Schlageter nicht zur Ruhe kommt.

Dieses Leben Albert Leo Schlageters war das Leben eines jungen Deutschen, der Glaube und Vaterlandsliebe lebte und dem Dienen und Pflichterfüllung eine Selbstverständlichkeit waren.

Ein Leben unter diesen Prämissen ist allerdings nur verständlich, wenn man die Zeit kennt, in der es ablief."

Die 36-seitige, im Jahr 1983 herausgegebene Broschüre „Albert Leo Schlageter, 1923 – 1983, Der erste Soldat des 3. Reiches? Der Wanderer ins Nichts? Eine typisch deutsche Verlegenheit? Ein Held? von Paul Rothmund ist beim Bürgermeisteramt Schönau im Schwarzwald erhältlich. E-Mail




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